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Morgens bei den Krümelmonstern


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VON CAROLA KORFF, BBV 24.7.2008 Sarah Hengstermann, Uschi Hebing und Karina Farwick (v.li.) kümmern sich um die kleinen Krümelmonster. FOTO: KORFF

BOCHOLT RUND UM DIE UHR Zwischen 9 und 10 Uhr ist in der Kindertagesstätte schon allerhand los. Die Kinder sind alle da und essen ihr Frühstück – oder Knete. Sarah Hengstermann muss einige ihrer Schützlinge auch noch wickeln, denn der Kleinste ist erst anderthalb. BOCHOLT Nele (2) und Kiara (4) wollen Knete essen. Natürlich „nur für so dumm“, wie Kiara versichert. Trotzdem brauchen die Geschwister dafür unbedingt Messer, Gabel und einen Teller. Sarah Hengstermann (23) gibt ihnen die Sachen. Sie ist Erzieherin in der Kindertagesstätte des evangelischen Familienzentrums Friedrich Fröbel. Es ist 9 Uhr, die Krümelmonstergruppe ist komplett. „Viele Kinder sind schon in den Ferien“, sagt Sarah Hengstermann. Deshalb ist nur gut die Hälfte der sonst 18 kleinen „Krümelmonster“ gekommen. Während Nele und Kiara die Knete auf die Gabel spießen, sitzen die meisten anderen Kinder um den Esstisch. Es gibt Frühstück. Brot, Paprika, Marmelade und Quark sind im Angebot. „Die Kinder können sich selber ihr Brot schmieren“, sagt die Erzieherin. Den ganz Kleinen hilft Karina Farwick. Denn in der altersgemischten Gruppe werden Kinder ab vier Monaten betreut. Zurzeit ist das jüngste knapp anderthalb, das älteste fünf Jahre alt. „Die Kleinen können sich von den Großen ganz viel abgucken“, sagt Sarah Hengstermann. Sie findet es „einen ganz großen Vorteil“, dass Kinder so früh in den Kindergarten gehen können. Um kurz vor halb 10 kommt doch noch ein Kind. Es ist Lukas mit seinem Vater. Der Einjährige wird nach den Ferien in die Krümelmonstergruppe aufgenommen. Jetzt ist er gerade in der Eingewöhnungsphase. Sein Papa bleibt dabei, während er erste Kontakte mit Erzieherinnen und Kindern knüpft. --------------------------------------------------------------------

INFO Friedrich-Fröbel-Kita:
Das evangelische Familienzentrum Friedrich Fröbel gehört zur Apostelkirche. Die Kindertagesstätte hat zwei Gruppen mit zusammen etwa 35 Kindern. Geöffnet ist von 7.30 bis 16.30 Uhr. Neben der Kinderbetreuung vermittelt das Familienzentrum Tagesmütter und Babysitter, bietet einen Miniclub und Eltern-Kind-Spielgruppen an, vermittelt Beratungsangebote für Eltern und veranstaltet Sportkurse für Mütter.

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„Nach den Ferien haben wir zehn Kinder unter drei“, sagt Hengstermann. Insgesamt wird es dann nur noch 13 „Krümelmonster“ geben. Einige der älteren wechseln in die zweite Gruppe der Einrichtung, die „Holzwürmergruppe“, wo Kinder ab zwei Jahren betreut werden. „Es fällt immer schwer, wenn man Kinder abgeben muss“, sagt Hengstermann. Aber zu dritt können sie, Karina Farwick und Uschi Hebing nicht mehr Kinder betreuen – nicht, wenn so viele kleine dabei sind. „Die brauchen sehr viel Zuneigung.“ Und sie müssen noch gewickelt, gefüttert und schlafen gelegt werden. Lina stürmt derweil Richtung Treppe. Abgesichert von Kinderpflegerin Uschi Hebing erklimmt die Anderthalbjährige die Stufen. Sie führen auf die zweite Ebene des Gruppenraums. „Die Kinder sind hier ständig in Bewegung“, sagt Hengstermann. So lange es nicht in Strömen regnet, gehen die Erzieherinnen auch jeden Tag mit ihnen nach draußen auf den Kita-Spielplatz. Regelmäßig werden Waldtage und andere Ausflüge unternommen und für schlechtes Wetter gibt es den Bewegungsraum mit Kletter- und Turnmöglichkeiten. Um 10 Uhr ist aus Neles und Kiaras Knete ein Schmetterling geworden. Essen steht erst um zwölf Uhr wieder auf dem Programm, wenn die Tagesstättenkinder mit einer Mahlzeit aus der Metzgerei versorgt werden. Bis dahin wird die Knete noch mehrmals die Form verändern.

Friedrich-Fröbe-Kita Das evangelische Familienzentrum Friedrich Fröbel gehört zur Apostelkirche. Die Kindertagesstätte hat zwei Gruppen mit zusammen etwa 35 Kindern. Geöffnet ist von 7.30 bis 16.30 Uhr. Neben der Kinderbetreuung vermittelt das Familienzentrum Tagesmütter und Babysitter, bietet einen Miniclub und Eltern-Kind-Spielgruppen an, vermittelt Beratungsangebote für Eltern und veranstaltet Sportkurse für Mütter.

Ev. Familienzentrum / Ev. Kindergarten
Friedrich-Fröbel
Biemenhorster Weg 15
46395 Bocholt
Tel: 02871-13265
Leitung: Frau Giesen

Unser Kindergarten arbeitet mit dem Qualitätsmanagement nach IQUE und wurde nach diesem Konzept zertifiziert.

Warum sollte der Arbeitgeber für die Betreuung ihres Kindes mitzahlen?

Eine Gehaltserhöhung ist vielleicht schon lange fällig, und auch ihr Chef weiß das. Für die müsste er aber Sozialabgaben zhlen. Wenn er stattdessen die Betreuung ihres Kindes und das Essen im Kindergarten finanziell unterstützt, kann er die Sozialabgaben sparen. Doppelt gut für Sie: Auch für die Eltern ist das Ganze steuer- und sozialversicherungsfrei. Infos dazu gibt es in der Broschüre "Betriebliches Engegement in der Kindernetreuung" unter www.bmfsfj.de

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